Einbecker Polizei kontrolliert Verkehr – das Ergebnis schockiert

Das Polizeikommissariat Einbeck schaute in der Woche vom 30.10. bis 5.11 ganz genau auf die Strasse. Das Ziel: Mehr Sicherheit im Verkehr.

Die „Verkehrs-Sicherheits-Initiative 2020“ hat zum Ziel, dass bis zum Jahr 2020, basierend auf die Unfallzahlen aus 2010, die Verkehrsunfälle mit schweren Personenschaden (getötete und schwerverletzte) u.a. durch Verkehrsüberwachungsmaßnahmen um ein Drittel gesenkt wird.

Aus diesem Grund wurde in der Woche das Hauptaugenmerk auf die Bekämpfung der Hauptunfallursachen gelegt.

Dazu ehören die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, Alkohol- und Drogenkonsum als Fahrzeugführer im öffentlichen Verkehrsraum, die fehlende Benutzung der Rückhaltesysteme und vorallem Ablenkung durch das Handy am Steuer.

Daraufhin wurden entsprechende Schwerpunktkontrollen zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten,

sowie inner- und außerorts, durchgeführt. Unterstützt wurden die Beamten der Polizei von Kollegen aus Northeim.

Gemessen wurde vor allem im nördlichen Bereich entlang der Bundesstraße 3. Besonders wurde dabei auch der Schwerlastverkehr kontroliert.

Insgesamt wurden2217 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 244 zu schnell unterwegs. 203 wurden mit einem Verwarngeld belegt und 41 erwarten ein Bußgeldbescheid.

Die höchste Überschreitung betrug 47 km/h außerorts. Es wurden 15 Gurt- und 8 Handyverstöße geahndet. Insgesamt wurde bei 41 Fahrzeugführern eine Alkohol- und Drogenkontrolle durchgeführt. 26 Fahrer mussten ins „Röhrchen“ pusten, wobei ein Fahrzeugführer eine Atemalkoholkonzentration von 1.9 Promille aufwies und folglich ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet und der Führerschein beschlagnahmt wurde. Ansonsten bewegten sich die weiteren kontrollierten alle im Bereich des Erlaubten.

15 Fahrzeugführer unterzogen sich einem Drogentest, wovon drei Tests positiv verliefen, so dass gegen die Betroffenen ein Verfahren wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss eingeleitet wurde. Drei weitere Strafverfahren wurden eingeleitet, da die Fahrer ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs waren. Im Bereich des Schwerlastverkehrs wurden insgesamt 51 LKW angehalten und überprüft. Hier wurden 25 Verstöße in den verschiedensten Bereichen, wie Geschwindigkeit, Ladungssicherung, technische Mängel etc., geahndet.

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